In der Woche vom 20. bis 24. April 2026 durften wir eine Gruppe rumänischer Schüler:innen sowie zwei Lehrkräfte aus unserer Partnerschule in Belinț begrüßen.
Der Besuch fand im Rahmen des Erasmus+-Programms sowie des eTwinning-Projekts „Growing together“ statt, an dem neben unserer und der rumänischen Schule auch eine Schule aus Griechenland beteiligt ist.

Zum Auftakt der, von der europäischen Union kofinanzierten Austauschwoche wurden die Gäste am Montagmorgen herzlich empfangen. Nach einem ersten Kennenlernen und einer Schulrallye starteten die gemeinsamen Aktivitäten. Dabei wurden die Schwerpunkte Erasmus+, Fremdsprachenlernen, MINT und Umweltbildung miteinander verknüpft:

Unter Anleitung von unserem Konrektor Herrn Meseke gestalteten die Schüler:innen einen Wegweiser für den Schulgarten. Dieser enthält unter anderem eine Kilometerangabe zur rumänischen Partnerstadt, ein Ortsschild von Langen / Geestland sowie Symbole für Erasmus+ und eTwinning.

Am Dienstag stand neben der kreativen Gestaltung von Erinnerungsbüchern auch das gemeinsame Kochen mit Frau B. Suske im Mittelpunkt. In der Schulküche bereiteten die Schüler:innen mit frischen Gartenkräutern Rosmarinkartoffeln mit Kräuterquark zu und verzehrten das gemeinsam Gekochte zusammen.
Der Mittwoch bot weitere kreative und naturwissenschaftliche Einblicke. Mit Hilfe unserer Schulsozialarbeiterin Frau Schnug gestalteten die Teilnehmer:innen im Siebdruckverfahren T-Shirts mit unserem Schullogo. Darüber hinaus stellten die Schüler:innen im Chemieunterricht mit Frau Pries eigene Kosmetikprodukte wie Lippenbalsam und Körperlotion her.

Am Donnerstag, dem bundesweiten Zukunftstag, nahmen unsere Schüler:innen verpflichtend an dem beruflichen Orientierungstag teil. Für unsere rumänischen Gäste organisierten die leitenden Lehrkräfte des eTwinning-Projektes Frau B. Suske und Frau Meyer einen Ausflug ins Klimahaus nach Bremerhaven. Entlang des 8. Längengrades begaben sich die Schüler:innen auf eine Reise durch verschiedene Klimazonen der Erde und erhielten Einblicke in die Lebensbedingungen in Regionen wie Sardinien, Niger, Samoa oder Alaska. Der außerschulische Lernort verdeutlichte eindrucksvoll die Bedeutung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit – zentrale Themen des Projekts „Growing together“.
Am letzten Tag führte unser Biologielehrer Herr Eberlein die Gruppe in den nahegelegenen Wald. Dort lernten die Schüler:innen die heimische Flora und Fauna kennen und gingen in Kleingruppen auf Spurensuche. Gefundene Tierspuren wurden dokumentiert und festgehalten. Anschließend ging es in den Schulgarten, wo ein Birnenbaum gepflanzt und der zuvor gestaltete Wegweiser aufgestellt wurde.
Den Abschluss der ereignisreichen Woche bildete ein gemeinsames Beisammensein an der Feuerschale im Schulgarten. Bei Stockbrot, Kräuterbutter und Blaubeermarmelade ließen Schüler:innen und Lehrkräfte die gemeinsamen Tage ausklingen.
Die Austauschwoche verband auf besondere Weise Fremdsprachenlernen, naturwissenschaftliches Arbeiten, Umweltbildung sowie praktische und kreative Tätigkeiten. Für alle Beteiligten war sie eine wertvolle Erfahrung, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
