Im Rahmen des Besuchs spanischer Austauschschülerinnen und -schüler machten die Jahrgänge 7 und 8 im Spanischunterricht von Frau Schrader eine besondere Erfahrung: Erstmals stand die direkte Kommunikation mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern im Mittelpunkt des Unterrichts.
Gerade für die deutschen Schülerinnen und Schüler war dies zunächst mit großer Nervosität verbunden. Bereits im zweiten und dritten Lernjahr auf Spanisch mit Gästen aus Spanien ins Gespräch zu kommen, stellte für viele eine echte Herausforderung dar. In spielerischen Formaten, Gesprächsrunden und thematischen Stationen zeigte sich jedoch schnell, dass Verständigung auch dann gelingt, wenn sprachlich noch nicht alles perfekt ist. Viele Lernende berichteten im Anschluss, dass ihre Anspannung nachließ und sie überrascht waren, wie gut Kommunikation funktionieren kann.
Besonders positiv hervorgehoben wurde die Haltung der spanischen Gäste: Sie nahmen Rücksicht, sprachen bewusst langsam und begegneten den deutschen Schülerinnen und Schülern offen und wertschätzend. Umgekehrt äußerten sich auch die spanischen Jugendlichen anerkennend – einige zeigten sich überrascht vom erreichten Spanischniveau der deutschen Lerngruppen und davon, dass Spanisch in Deutschland als reguläres Schulfach unterrichtet wird.
Die beiden Unterrichtsstunden machten deutlich, welchen Wert authentische Sprachbegegnungen für den Fremdsprachenunterricht haben: Die Lernenden nutzten Spanisch hier als tatsächliches Kommunikationsmittel.